Noch ein paar Worte zum Begriff des Schattens

Carl Gustav Jung, der bekannte Schweizer Psychoanalytiker hat als erster den Begriff des“Schattens“ geprägt. Unter Schatten versteht man ganz allgemein alle Eigenschaften, die wir an uns selbst nicht wahrnehmen, sondern sie dafür im Außen, bei unseren Mitmenschen, ablehnen und bekämpfen.
Schatten ist also einfach gesagt alles, was ich nicht mag.
Die Reinkarnations-Therapie führt sehr wohl in diesen Bereich in uns hinein. Letztlich sind es aber die unbewussten Inhalte, die uns zu unserer Ganzheit fehlen. Im Schatten liegt viel kreative Energie gebunden.
Tief in uns liegt ein großes Potential an Lebenskraft, Energie, Freude, Glück und Kreativität, wie in einer Höhle versteckt. Verdrängte Seeleninhalte, Gefühle, die uns unangenehm sind und immer wiederkehrende Verhaltensmuster verschließen den Zugang zur Höhle.Wir alle reagieren auf bestimmte Probleme mit dem immer gleichen Verhaltensschema. RT bringt diese Verhaltensweisen ziemlich rasch ins Bewusstsein. Wir haben die Möglichkeit, innerhalb der Therapiesitzung andere Verhaltensmuster auszuprobieren und uns anders zu erleben.
Gefühle, die uns unangenehm sind halten wir in uns fest verschlossen. Wir wollen sie auf keinen Fall zeigen ( ein Indianer kennt keinen Schmerz). Das kostet Energie, die uns im Alltag nicht zur Verfügung steht.
Gefühle dürfen sein ja, es ist heilsam tief in unsere gefühlten Wirklichkeiten einzutauchen. Unterdrückte Gefühle kommen in der RT ins Leben, sie dürfen sich zeigen. Werden Gefühle nicht mehr unterdrückt, kommt das Leben in uns wieder in den Fluss. Energie wird frei, wir fühlen uns lebendiger und freier.

Sobald du dir selbst vertraust, wirst du wissen, wie du zu leben hast. ( J.W. v. Goethe)